Ausstechkekse vegan, einfach, zuckerfrei

Ausstechkekse

Advent, Advent ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

Die Zeit des Wartens lässt sich wunderbar mit ein paar Keksen versüßen.
Vor allem Kinder freuen sich in dieser Zeit besonders auf das Werken in der Küche und das Highlight sind natürlich die Ausstechkekse.

Ich persönlich bin nicht so der Keksliebhaber aber meinen Kindern möchte ich dieses Erleben, verknüpft mit der Adventszeit nicht vorenthalten.

Außerdem ist es eine total schöne Sache mit seinen Kindern etwas Leckeres zu backen und es danach genüsslich bei einer Adventsstunde mit Gitarre und Gesang zu verspeisen.

Da ich die herkömmlichen Keksrezepte als zu süß, zu fettig und zu ungesund im Allgemeinen erachte, habe ich ein sehr einfaches aber gesundes Rezept kreiert, das nur mit Datteln gesüßt wird und nur das Fett der Nüsse enthält.

Der Teig lässt sich einfach verarbeiten und die Zutaten lassen sich ganz nach Geschmack oder Verträglichkeit mit ähnlichen Zutaten austauschen.

So kannst du bei einer Nussallergie anstatt Mandeln und Mandelmus auch Erdmandeln und Erdmandelmus verwenden.
Anstatt des Dinkellvollvornmehls kannst du genauso gut mehr Mandeln, andere geriebene Nüsse oder ein anderes Getreide verwenden.

Wenn du Zimt weg lässt erhältst du einen sehr neutralen aber durchaus leckeren Ausstechkeks.

Durch die Verwendung von mehreren Gewürzen wie Anis, Kardamom, Nelke und Zimt erhältst du automatisch leckere Spekulatius.

Du siehst, deiner Keksphantasie sind kaum Grenzen gesetzt 🙂

 

Hier aber nun endlich das Rezept:

Ausstechkekse – vegan, einfach, zuckerfei


Zutaten:

100g Dinkelvollkornmehl
100g geriebene Mandeln
15 frische Datteln
3 TL Zimt
1 großer EL Nussmus (Mandelmus)
2 EL Pflanzenmilch
Schuss Wasser für die Dattelcreme
optional: ½ TL Vanillepulver

 

Zubereitung:

  1. Datteln entkernen und mit einem kleinen Schuss Wasser im Mixer zu einer Creme verarbeiten
  2. Alle Zutaten miteinander vermischen und gut durchkneten – Wenn der Teig zu trocken ist, fügst du einafch noch 1-2 EL Pflanzenmilch hinzu
  3. Backofen auf 180 °C Grad vorheizen, O-/U-Hitze
  4. Die Küchenfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig mit einem Nudelholz dünn (3-4mm) auswalken
  5. Mit Ausstechern Kekse ausstechen und vorsichtig auf ein Backpapier legenJorin beim Kekse ausstechen
  6. Den übrig gebliebenen Teig wieder zusammen kneten, erneut ausrollen und Kekse ausstechen – bis der gesamte Teig verbraucht istJorins´Kekse
  7. Die Kekse im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen – bzw. bis die Keks-Enden leicht braun werden.
  8. Abkühlen lassen, verzieren oder pur genießen

Kekse

 

Ich wünsche dir und deinen Lieben einen fröhlichen Backgenuss und eine besinnliche Adventszeit mit diesen eifachen und leckeren Ausstechkeksen!

Alles Liebe, Moana

2 Comments

  • Dietgard

    Reply Reply 7. Dezember 2016

    Hallo Moana,

    wollte gerade ein paar Zeilen schreiben und bin versehentlich auf den Sende-Button gekommen und weg war es. Also bitte löschen, was vorher von mir gekommen ist.So jetzt nochmal neu. Ich wollte mal schreiben, dass ich deine Seite und deine Rezepte einfach super toll finde. Ich habe auch schon viele Gerichte nachgemacht und sie schmecken auch super toll. Eine Frage habe ich aber trotzdem mal. Du verwendest oft Dinkelvollkornmehl bei deinen Gerichten. Meiner Meinung nach hat Dinkel aber auch Gluten, was für den Körper nicht gerade besonders gut ist. Oder hast du andere Erfahrungen damit gemacht? Dr. R. Dahlke rät zumindest davon ab, Dinkel zu verwenden.
    Ich freue mich über eine Nachricht von dir.

    Liebe Grüße
    Dietgard

    • Moana

      Reply Reply 9. Dezember 2016

      Liebe Dietgard,
      auf meiner Seite kannst du sehr gut auch meine eigene Entwicklung sehen – von einer sehr vollwertigen Kost mit Dinkelvollkornmehl und Dinkelgrieß zu einer immer gluten-ärmeren Ernährung.
      Ich weiß, und damit hat Herr Dahlke recht, dass Gluten, egal in welchem Getreide vorkommend, den Organismus, im Speziellen unseren Darm sehr belastet, weshalb ich immer wieder glutenfreie Tage bzw. Phasen in der Ernährung meiner Familie wichtig finde. Leider schaffen wir es noch nicht zu 100% glutenfrei zu leben, vermutlich auch, weil wir Gluten, nach Außen hin, gut vertragen und keine offensichtlichen Beschwerden haben.
      Mein Ziel ist aber ganz klar wegzukommen von glutenhältigen Getreide und dieses durch Hirse, Quinioa, Buchweizen, Reis, Amarant und Mais zu ersetzen.
      Mit der Zeit, der einschleichenden Gewohnheit und der größeren Offenheit meiner Familie wird mir und uns dass sicher gelingen!
      Herzliche Grüße, Moana

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